01.09.2015

26.08.2015

Ash vs. The Evil Dead - Behind the Scenes

In knappen fünf Wochen ist es soweit: Bruce Campbell haut endlich wieder den bösen Toten auf die Fresse! Bis zum Start der 10 Episoden auf Starz, verwöhnt man uns mit hier und da mit etwas Promo-Stuff. Diese Woche gibt es ein kleines Behind the Scenes zur Show.



Ein neues Poster gibt es auch. Ist zwar ganz nett, allerdings hoffe ich auf bessere Plakate aus Fan-Werkstätten.


via ShockTillYouDrop

23.08.2015

Buchrezension: ALIEN - River of Pain

Name: ALIEN: River of Pain
Autor: Christopher Golden
Erscheinungsdatum: bereits erhältlich (Deutsche Übersetzung noch in weiter Ferne)
Verlag: Titan Books
Preis: ca. 8€

Die Story:
Bevor Ellen Ripley und die Colonial Marines die Kolonie "Hadley's Hope" auf Acheron (LV426) in ALIENS aufsuchen, um durch den Fleischwolf gedreht zu werden, hat sich bereits ein Massaker ereignet. Mindestens 200 Kolonisten waren bei der Ankunft des vermeintlichen Rettungsteams von den Aliens ausgelöscht worden. Im Gegensatz zur Kinofassung hat der Extended Cut des ALIEN-Sequels ein wenig mehr darüber enthüllt, wie die Kolonisten mit den Xenomorphen in Berührung gekommen sind. In River of Pain wird die ganze Geschichte erzählt. 
Protagonist des ganzen ist Demian Brackett, der neue Captain der Colonial Marines auf LV426. Frisch auf Ancheron angekommen muss Brackett sich nicht nur mit widerspenstigen Marines und Kolonisten am Rande des Wahnsinns auseinandersetzen: seine ehemalige Flamme, Anne Jorden, hat in der Kolonie eine kleine Familie gegründet. Für die jenigen, denen der Name entfallen sein sollte oder denen die den Extended Cut von Aliens nicht gesehen haben sollten, sei gesagt, dass ausgerechnet die Jordens das Alien-Schiff gefunden haben: Daddy wird von einem Facehugger besprungen, weitere Marines und Wissenschaftler wollen sich das Wrack ansehen und werden auch "geschwängert". So verseucht man eine Kolonie. Noch ein Problem auf Brackets Teller.

Das Buch:
Allem voran: Mir auch das dritte Buch der Reihe gefallen. Durch das bekannte Setting fühlt man sich von vornherein wie "zu Hause".
Was manchen lesern allerdings sauer aufstoßen könnte, ist der Ansatz das auch dieses Buch eine kleine willentliche Aussetzung der Ungläubigkeit [Übersetzung für "suspension of disbelief"] vom Leser erwartet. In Out of the Shadows sollte man einfach "glauben", dass Ripley zwischen den ersten beiden Filmen in noch ein Scharmützel mit den Aliens verwickelt war und in River of Pain soll man hinnehmen, dass Wissenschaftler und Clolonial Marines auf LV426 eingesetzt waren. "Sea of Sorrows" erwartet vom Leser zu akzeptieren, dass es Alien: Die Wiedergeburt gegeben hat, was eine ganz andere Problematik darstellt.

Die Prämisse von River of Pain finde ich weitaus einfacher zu akzeptieren. Immerhin wurde den Protagonisten in Aliens nur so viel verraten, wie sie auch wissen durften. Mittlerweile wissen wir als Zuschauer/Leser, dass die Weyland Yutani Corporation nicht sonderlich freigiebig ist, was Informationen angeht. 
Die Annahme, dass Wissenschaftler und Marines die Kolonie mit besiedelt haben könnten macht zumindest durchaus Sinn. Immerhin dürfte jedem klar sein, dass die Firma wusste, was auf die Kolonisten warten würde. Für den Fall der Entdeckung des Alien-Schiffes braucht man Wissenschaftler und Marines um die Forschung jener Wissenschaftler zu schützen. Kein wirkliches inhaltliches Problem also.

Was ich am dritten Teil der Reihe "überraschend" fand, war der Anzatz, den Golden hier gewählt hat: den Hauptcharakter in das persönliche moralische Dilemma zu werfen, dass er sich nicht eingestehen kann/will ob er sich nun tatsächlich wegen seiner Verflossenen auf Achron versetzen lassen hat oder nicht. Eine menschliche nachvollziehbare Note, die man so nicht unbedingt in einem Alien-Roman erwartet hätte. Positiv sei dabei noch zu erwähnen, dass der Autor es gekonnt geschafft hat dabei nicht den Kitsch zu streifen.
Neben dieser "Romanze" findet sich noch das eine oder andere Trope, das leicht lästig werden kann und die Story einfach nur schwerer macht als sie sein müsste. Beispiel: Der neue Captain muss sich mit aufsässigen Untergebenen herumplagen. Ich war beim Lesen sehr dankbar für die gekonnte und organische Lösung dieses Konflikts.

Generell muss ich sagen, dass ich an River of Pain deutlich mehr Spaß hatte als an Sea of Sorrows. Grund dafür ist der deutlich gradlinigere Lesefluss (Wortspiel!). Golden hat sich damit zufrieden gegeben nur maximal zwei Haupterzählstränge zu verfolgen, und nicht zu viele Charaktere über mehrere Plot-Ebenen gleichzeitig balancieren zu lassen. Auch ein deutliches Plus im gegensatz zum Vorgänger: man weiß wer wer ist. Bei Sea gab es fast nur Marines und diese waren nur schwer von einander zu unterscheiden. Ging mir zumindest so. Wäre die beiden Truppen von Soldaten nicht zur gleichen Zeit in ähnlichen Umgebungen unterwegs gewesen, wäre der Plot wahrscheinlich einfacher nachzuvollziehen gewesen. River of Pain punktet da deutlich höher als Sea of Sorrows.

Besonders positiv sei noch zu erwähnen, dass ich nicht das Gefühl hatte etwas zu lesen, was ich eigentlich schon vorher wusste. Immerhin sieht man ja in ALIENS wo das Szenario des Buches unweigerlich hinführen wird. Man sollte sich nicht zu viele Illusionen über das Schicksal der Kolonie machen. Hier wird keine Geschichte umgeschrieben. Auch wenn es bei so manchem für einen schlechten Beigeschmack sorgen dürfte, möchte ich hier eine kleine Parallele zum Prequel zu John Carpenter's "The Thing" ziehen: Man hat es sehr gut geschafft sich an Anhaltspunkten der Vorlage entlag zu hangeln und dabei eine gute Geschichte zu erzählen, die einen tatsächlich noch stellenweise überraschen kann. [Offensichtliche Schwächen von "The Thing" (2011) klammere ich hier mal aus.]

Fazit:
River of Pain ist ein guter Abschluss für Titans 2014er Alien-Reihe. Chronologisch gesehen, hätte das Buch zwar der zweite Teil sein müssen, aber wat willste machen?
Über Christopher Golden Beitrag zu Serie kann ich genauso wenig "meckern" wie über Tim Lebbons Out of the Shadows. Solide geschrieben, nicht zu trocken, nachvollziehbare Charaktere und Motivationen und es gibt genug Punkte, an denen künftige Bücher anknüpfen könnten. Passt.

7,5von10


[Wie schon in meiner Review zu Sea of Sorrows erwähnt, wird auch dieses Jahr eine neue Roman-Trilogie starten: "Rage War". Dieses Mal werden alle Bücher von Tim Lebbon geschrieben und werden "Predator: Incursion", "Alien: Invasion" und "Alien vs. Predator: Armageddon" heissen. Das erste Buch erscheint Ende September. Bin gespannt.]

21.08.2015

Real Life First Person Shooter über Chatroulette




Ein Real Life First Person Shooter: dafür ist das Internt doch gemacht! Diese verrückten Menschen mit viel Zeit und Fantasie haben einen in ihrem eigenen Garten ein cooles Szenario aufgebaut und Leute bei Skype, Chatroulette und Omegle dazu eingeladen, spontan gegen eine Horde Garten-Zombies anzutreten. Großartig und mit viel Liebe gemacht, da wäre ich auch gern zufällig auf Chatroulette unterwegs gewesen.
Hier gibt es übrigens auch ein Making Of Video, falls Ihr euch inspirieren lassen wollt...
via reddit

18.08.2015

Trailer: Victor Frankenstein



Außer Hammer's "Curse of Frankenstein" (oder hier schlicht "Frankenstein") von 1957, habe ich schon lange keine Frankenstein-Variante mehr gesehen, die sich des Themas dermaßen "britisch" angenommen hat. Dabei sind Autor und Regisseur Amis!
Fast hätte ich geschrieben, dass der Film auf mich wirkt, als hätte John Landis seine Monster-Reihe, nach American Werewolf und Bloody Mary nun mit einem Frankenstein-Film beendet. Beim recherchieren ist mir dann aufgefallen, dass sein Sohnemann Max Landis das Drehbuch verfasst hat. Der Humor und das Spielen mit dem Genre kommen also nicht von Ungefähr.
Die Besetzung  mit James McAvoy und Daniel Radcliffe wirkt auch interessant. "Victor Frankenstein" startet am 3. Dezember in Deutschland.
Edit: Der Trailer ist sogar noch besser:

05.08.2015

Deadpool Red Band Trailer




Endlich ist der Deadpool Trailer da! Ja... Ich werde es bei diesem Trailer belassen. Ich belasse es nicht dabei nur den Trailer gesehen zu haben und lasse "Deadpool" jetzt links liegen. Nein, ich werde den Film auf jeden Fall sehen, sobald er ins Kino kommt. Die erste Vorschau hat schon gereicht um zu erfahren, ob mir der Ton des Streifens gefallt. Tut er. Reicht.
Ich habe mir überlegt mich in Zukunft mit ersten Teaser und/oder Trailer zu begnügen, und dann zu entscheiden ob ich den Film im Kino sehen will oder nicht.

Ein Trailer sollte (in vielen Fällen) wie die Hülle einer alten Videokassette sein: ein Haufen abgedrehter Bilder, die mich davon überzeugen, dass ich diesen Film sehen will/muss. Was ein Cover nicht braucht sind Sprechblasen mit "Ich bin den Vater!" oder "Er hat sich alles nur eingebildet!" o.ä. drin.

Der erste Deadpool Trailer hat (soweit ich das erkennen konnte) nichts gespoilert und mir schlicht eine gute Richtung gezeigt, in die sich Ryan Reynolds durch die Weltgeschichte kloppen wird. Die Vorschau ist nicht überwältigend und weeeeiiiit davon entfernt die Mutter aller Trailer zu sein. Ich finds okay.

13.07.2015

Trailer: Heroes Reborn



"Heroes" war seiner Zeit das perfekte Beispiel für eine geniale erste Season mit großer Kacke im Schlepptau. Alles was nach der ersten Staffel kam, hat sich angefühlt wie Fanfiction von Grundschülern. Diesem Umstand lag zwar ein Autorenstreik zu Grunde, doch im Nachhinein bringt uns dies auch nicht wieder was hätte sein können. 
Was "hätte sein können" scheint uns nun "Heroes Reborn" nachholen zu wollen. Die neue Miniserie wird mehr als eine Art Reboot fungieren, der sich mehr auf die Wurzeln der ersten Staffel besinnen soll. Visuell kann der Trailer schonmal so einiges. Ob das Konzept und die Ausführung der Serie dies auch halten können, steht auf einem anderen Blatt. Im September wissen wir mehr.

11.07.2015

Star Wars: The Force Awakens - Comic-Con 2015 Reel


Ich hab geweint. :,)

Trailer: Ash vs. The Evil Dead


MEINE FRESSE! Außer beim zweiten The Force Awakens Trailer war ich schon ewig nicht mehr so pumped! Ash vs. The Evil Dead sieht so verdammt geil aus, als wären die groben 20 Jahre seit Armee der Finsternis nie passiert.
Die Show scheint alles zu haben. Derber Humor: hammwa. Gore: hammwa! Und ganz wichtig: Bruce Campbell! Die coolste Sau, die das Horrorgenre hervor gebracht hat, ist zurück und hat Verstärkung mitgebracht.
Wenn die Serie nur halb so geil wird wie ihr Trailer, wird das ein heißes Halloween.

Groovy.

via PEWPEWPEW

29.05.2015

Teaser: Ash vs. Evil Dead

Der Teaser ist zwar nicht lang aber wenigstens ein weiteres Lebenszeichen von Ash vs. Evil Dead. Nach nur 23 Jahren voller heulen, zähneknischen und betteln um eine weitere Fortsetzung der Tanz der Teufel-Reihe, haben sich Sam Raimi, Bruce Campbell und Rob Tapert sich endlich erbarmt, den Fans neues Evil Dead-Futter zu reichen.
Es wird zwar kein neuer Film, aber dafür kriegen wir ganze 10 20-minütige Episoden ab Herbst geliefert. Groovy.

Story der Serie:
Ash has spent the last 30 years avoiding responsibility, maturity and the terrors of the Evil Dead until a Deadite plague threatens to destroy all of mankind and Ash becomes mankind's only hope.