22.12.2014

Buch-Rezension: ALIEN: Sea of Sorrows

Name: ALIEN: Sea of Sorrows
Autor: James A. Moore
Erscheinungsdatum: bereits erhältlich (Deutsche Fassung "ALIEN: Jenseits der Sterne" ab September 2015, was nur ein vorläufiger Termin sein kann, oder?)
Verlag: Titan Books
Preis: ca. 8€

FOX's Bestreben sein Franchise am Leben zu erhalten geht weiter! Mit Ridley Scotts Prometheus Sequel am fernen Horizont und einem neuen Predator-Film in der Mache geht es erstmal in den Printmedien weiter. Während bei Dark Horse neue kanonische Comics erscheinen, hat Titan Books seine erste Roman-Reihe mit River of Pain von Christopher Golden im November beendet. Für 2015 ist eine Aliens vs. Predator Romantrilogie mit dem Titel "Rage War" angekündigt. Diese wird aus "Predator: Incursion", "Alien: Invasion" und "Alien vs. Predator: Armageddon" bestehen. Das klingt doch schonmal spannend. Bis die alle erschienen sind, habe ich dann auch vielleicht die erste Trilogie rezensiert. Nun also erstmal zu Teil Zwei "ALIEN: Sea of Sorrows".

Die Story:
Der Kurzurlaub des Sicherheitsinspektors Alan Decker hätte so nett verlaufen können. Gerade hat er noch seine Exfrau und seine Kinder besucht aber schon wenig später wird er in seinem Apartment niedergeschlagen und findet sich auf einem Schiff der Weyland-Yutani Corporation wieder. Das Ziel der Reise ist ein ihm nur allzu vertrauter Ort: LV178, "New Gavelston". Bis vor wenigen Wochen hatte er noch in der dort ansässigen Minenkolonie seinen Arbeitsplatz. Als er jedoch bei einem Arbeitsunfall schwer verletzt wurde, hatte man ihn zur Erholung zur Erde geschickt.
Außer Decker befinden sich auf dem Schiff zahlreiche Söldner und Wissenschaftler verschiedenster Fachrichtungen. Ihre Aufgabe ist es ein lebendes Alien-Exemplar zu fangen und der Company zu übergeben...

Das Buch:
Ähnlich wie Decker fragt man sich als Leser natürlich, warum der Arme Tropf als einfaches Arbeitstier an einer solchen Aktion beteiligt sein muss. Aber Weyland-Yutani wäre nicht Weyland-Yutani, wenn es dafür nicht triftige Gründe gäbe. Einer dieser Gründe dürften Deckers empathische Fähigkeiten sein. Ich weiß, Empathie und Telekinese waren nie ein Thema in der Alien-Serie, weshalb ich mich damit zuerst auch schwer getan habe. "Am Ball bleiben." lautet hier allerdings die Devise. Deckers Begabung wird nicht umsonst eingeführt und nimmt auch keine unfreiwillg komischen Züge an, wie man es aus anderen Filmen, Büchern etc. kennt. Decker kann den Empfang von Gefühlen weder vollständig kontrollieren, noch kann er absehen, von wem genau die Gefühle überhaupt kommen. 
Die Empathischen Kräfte sind also kein Deus ex machina oder nur als Mittel zum Zweck und als pures Gimmick eingeführt worden. Ohne es zu wollen hat Decker bei seinem Unfall eine Verbindung mit den noch immer auf LV178 lebenden Aliens aufgebaut, die er jetzt für Wayland Yutani nutzen soll.
Dies ist natürlich nicht der Einzige Grund warum ausgerechnet er in die Operation eingespannt worden ist. Zu viel möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. Ich deute nur an, dass Vorfahren von Decker schon einge Erfahrungen mit den Xenomorphen gesammelt haben.
Wie bereits erwähnt ist Decker nicht allein für das Einfangen der insektoiden Monster zuständig: eine Gruppe ehermaliger Clonial Marines und Wissenschaftler landen mit ihm auf dem Minenplaneten, um dort zu Hackfleisch verarbeitet zu werden. Klingt hart, ist aber so.
Wenn man einen Alien-Roman lesen will und mit dem Satz "Alles wird gut!" an die Sache rangeht, wird man nach maximal 100 Seiten sein Buch in Tränen tränken. Auf der einen Seite ist es natürlich Schade, dass man so denken muss, denn der eine oder andere Charakter ist einem natürlich sympatisch. James Moore schafft es mit nur wenigen Details einzelnen Charakteren Eigenschaften zu geben, die die Figuren lebendiger wirken lassen als das typische Kanonenfutter, das man aus anderen Romanen/Filmen kennt. Gewisse Paralellen zu Figuren aus den bisherigen Alien-Filmen sind da sicherlich kein Zufall und eher absichtlich gewählt.
Was mich in Sachen Ensemble jedoch etwas gestört hat, ist die hohe Anzahl an Charakteren und gleichzeitig verlaufenden Plotlines. Erst am Ende des Buchs ist mir klar geworden, dass mehr als 30 Leute auf die Planetenoberfläche geschickt worden sind! Die Dezimireung der Figuren beginnt zwar schon relativ früh, trotzdem habe ich mich zwischendurch ein wenig im Gewirr der vielen Personen und Schauplätzen "verlaufen".
"Out of the Shadows" war was Plot und Akture anging deulich gradliniger. Wie Tim Lebbons Buch orientiert sich auch "Sea of Sorrows" mehr an James Camerons "Aliens" als an Scotts Film. Wenn man bedenkt, dass beide Bücher auf dem selben Planeten spielen und gleiche Schauplätze besucht werden, macht das auch Sinn. Mir wäre nur etwas mehr Atmosphäre und weniger Aliens lieber gewesen.
Was mir an ALIEN: Sea of Sorrows besonders gut gefallen hat, sind kurze Passagen, die aus der Perspektive der Aliens bzw. des Nestes geschrieben sind. Der Hive wird als ein Kollektiv gezeigt, das den Borg aus Star Trek nicht unähnlich ist. Dabei hat Moore sich allerdings nicht dazu hinreissen lassen, zu viel über die Stränge zu schlagen und dem Leser nicht zu viel Intelligenz von Seiten der Monster zu suggerieren. Der IQ der Aliens ist in den vergangenen 200 Jahren nicht plötzlich exponentiell angestiegen.
Ja, ich habe "200 Jahre" gesagt. "Sea of Sorrows" spielt mehr als 200 Jahre nach dem ersten Buch und somit auch mehr als 200 jahre nach dem ersten Alien-Film. Zeitlich ist dieses Buch also nach den Ereignissen von Alien: Die Missgebu... Wiedergeburt angesiedelt. Was soll ich da sagen? Auch wenn ich den vierten Alien extrem panne finde, muss ich Moore zugestehen, dass er es geschafft hat mir die eine oder andere Perspektive zu zeigen, aus der ich den Film noch nicht gesehen habe. Wenn man die Ideen von Schwarmintelligenz und vererbaren Erinnerungen innerhalb der Spezies aus dem Buch übernimmt, ergeben manche Dinge in Alien 4 plötzlich (fast) einen Sinn.

Fazit:
Bevor ich überhaupt kein Ende mehr finde, mache ich an dieser Stelle Schluss. Ich könnte noch viel mehr Dinge, die mir gut oder gar nicht gefallen haben auflisten, dazu müsste ich allerdings zu sehr spoilern.
Ganz allgemein kann ich sagten: An manchen Stellen hätte ich mir in Sea of Sorrows etwas mehr an Infos gewünscht und an machen Stellen hätte man den Plot etwas beschleunigen können. Christopher Moore hat es dennoch geschafft Ideen wie Deckers Empathen-Fähigkeiten, die Perspektive der Aliens und das Einbinden von "Die Wiedergeburt" so zu verpacken, dass es größtenteils funktioniert. Hätte nicht jeder hingekriegt - behaupte ich einfach mal.

7von10

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12.12.2014

Frisch gepresste Poster

In den letzten Wochen habe ich mal wieder etwas mit Gimp herumgebastelt, und dachte ich teile die Ergebnisse mal mit euch.
Hier sind also meine Poster zu "Interstellar", "Terminator" und "Alien". Cheers.


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11.12.2014

Neuer Trailer zu Mad Max: Fury Road




Alter Falter, was man so von Mad Max: Fury Road zu sehen bekommt, ist hoffentlich nicht wieder nur das beste am ganzen Film. Ähnliche Enttäuschungen hatten wir in den letzten Jahren viel zu oft.
Wenn dieser Reboot nur halb so gut ist wie die letzten 20 Minuten The Road Warrior (Der Vollstrecker), dann bin ich schon fast zufrieden. Immerhin wird einem vom Trailer durchaus suggeriert, dass der ganze Film wie die mutierte Version des Road Warrior Finales aussehen wird. Am 14. Mai wissen wir mehr.

via ShockTillYouDrop

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05.12.2014

Trailer: Terminator Genisys



"Reset the Future"? Wohl eher "Reset the Franchise". Gegen 2 Uhr Nachts habe ich von einem gewirschten Freund (Namen werden natürlich nicht genannt) eine Facebook Nachricht erhalten, die so lautete: "Wait, Terminator Genisys... is dasn Alternate Timeline Shit?!" Antwort: Jau.
Gegen eine alternative Timeline habe ich an dieser Stelle überhaupt nichts mehr einzuwenden. Wenn man die Fernsehserie "The Sarah Connor Chronicles" mit einbeziehet, hat man auch schon vor etlichen Jahren nach "Aufstand der Maschinen" versucht, die Story/Zeitlinie zu ändern und das Franchise zu "retten". Ja, ich fand "Rise of the Machines" im Kino noch gut. Ich war 17 und hatte noch keinen Plan. "Salvation" hat mich dann für kurze Zeit noch glauben lassen, es würde wieder aufwärts gehen mit der Serie. Nope! Mittlerweile kriege ich die Krätze, wenn ich an Rise und Salvation denke. Ein Reboot, der nach Teil 1 und 2 ansetzt, den dritten und vierten Teil ignoriert und eine eigene Timeline schafft, kommt mir da gerade recht.
Trotzdem bin ich bei dem Trailer etwas hin und her gerissen. Unfertiger CGI-Endoskelette, viel verratenen Set Pieces und Story-Elementen zum Trotz, bin ich aber auf den Film gespannt. Die Schauspieler scheinen gut gewählt zu sein und der Regisseur kann auch was. Hoffen wir einfach mal auf ein gutes Drehbuch.
Ich will nicht noch einen "Terminator" ausblenden müssen, bis eine würdige Fortsetzung kommt.

Wie schon angedeutet schaut ihr euch den Trailer auf eigene Gefahr an, denn es wird ALLES verraten. Mir drängt sich das Gefühl auf, dass man ruhig etwas subtiler an die erste Terminator Genisys Vorschau hätte rangehen können.


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28.11.2014

Trailer: Star Wars: The Force Awakens


Wow...
Sobald ich meinen Sabber und andere Körperflüssigkeiten aufgewischt habe, werde ich noch die eine oder andere Zeile hierzu schreiben. Bis dahin: OHMYFUCKINGGODTHISISFUCKINGAWESOME!!!!!

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26.11.2014

Trailer: Jurassic World


Cool!
Mehr muss man zu diesem Zeitpunkt eigentlich noch nicht sagen. Immerhin bringt die erste Vorschau schon ein paar sehr coole Sachen mit: einen Liopleurodon Mosasaurus, der einen Weißen Hai frisst (eine kleine Provokation in Spielbergs Richtung?^^), abgerichtete Velociraptoren, Star-Lord und jede Menge anderen coolen Kram.
Ich bin sehr gespannt.

via... mittlerweile Überall...

[Nur mal so nebenher: Besteht die Welt nur noch aus zynischen Kotzkrücken, die sich über alles beschweren müssen und schon 7 Monate im Voraus wissen, dass ein Film kacke wird? Man hat schon echt keinen Bock mehr Kommentare auf z.B. Reddit zu lesen. Der Tag an dem ich dort meinen Account lösche, ist nicht mehr weit! Es ist noch über ein halbes Jahr bis der Film anläuft! Natürlich ist das CGI noch nicht 100%ig fertig! Vergleicht mal den ersten und den zuletzt veröffentlichten Guardians of the Galaxy Trailer. Die Unterschiede sind gavierend!]

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11.11.2014

"The Evil Dead" und Isaac Asimovs "Foundation"-Trilogie werden Fernsehserien















Das sind doch mal zwei krasse Ankündigungen: 

Erstens: The Evil Dead wird eine TV-Serie.
Seit über zwanzig Jahren betteln Fans der "Tanz der Teufel"-Reihe um eine Fortsetzung ihres heißgeliebten Epos über den einhändigen Schrotflinten- und Kettensägen-schwingenden Antihelden "Ash". Anscheinend hat das Flehen geholfen, denn auf einmal kündigen Sam Raimi und Rob Tapert eine ganze Evil Dead Fernsehserie an! Und das beste ist, dass man nicht das Remake des ersten Films als Grundlage nimmt. Bruce Campbell wird als Ash Williams zurückkehren, um ein paar Untote zu vermöbeln. In: "Ash vs. Evil Dead". Vorerst hat der US-Sender Starz 10 Episoden geordert.

Sam Raimi dazu:

"Evil Dead has always been a blast. Bruce, Rob, and I are thrilled to have the opportunity to tell the next chapter in Ash’s lame, but heroic saga.  With his chainsaw arm and his ‘boomstick,’ Ash is back to kick some monster butt. And brother, this time there’s a truckload of it."

Campbell's Kommentar

“I’m really excited to bring this series to the Evil Dead fans worldwide – it’s going to be everything they have been clamoring for: serious deadite ass-kicking and plenty of outrageous humor,” 

Im Moment bin ich mir noch nicht sicher, ob ich begeistert oder noch skeptisch sein soll. Ich habe nämlich keine Ahnung, was man bei Starz zu erwarten hat. Vor allem was die Qualität ihrer Serien und die kreativen Freiheiten angeht, die sie den Schaffenden gewähren. Warten wir mal ab. In ein paar Monaten dürften wir mehr wissen.

via ShockTillYouDrop


Auch mindestens genauso interessant und von Vielen (dieses Mal Science Fiction Fans) lang erwartet: Isaac Asimovs "Foundation"-Trilogie wird von HBO und Jonah Nolan (dem Christopher sein Bruder) für die Flimmerkiste umgesetzt. 
Eine Foundation-Verflimung dürfte, was ihren Aufenthalt in der Development Hell angeht, einen ähnlichen Status wie Ray Bradburys Martian Chronicles inne haben. Doch selbst die haben mittlerweile eine Film-Umsetzungen erfahren. Irgendwann war sogar Roland Emmerich an einer möglichen Inkarnation einer Foundation-Verflimung beteiligt. Daraus ist zum Glück nichts geworden!
Nun scheinen Asimovs Bücher ein gutes Zuhause und die richtigen Leute gefunden zu haben. Was die Qualität bei HBO und das Können vom jüngeren Nolan angeht braucht man sich jetzt nicht groß in Unwissenheit ergehen.

Was mich besonders interessiert ist das "Wie". Wie will man drei Bücher umsetzen, die zu einem sehr großen Teil aus Unterhaltungen besteht? Denn der Action-Anteil der Reihe ist verschwindend gering. Das meine ich überhaupt nicht böse und will das keinesfalls als Makel anbringen. Die Bücher sind top! Ich frage mich nur, wie man das moderne Publikum mit etwas begeistern will, das von seinem Adrenalin-Gehalt eher ein Mad Men in Space wäre als z.B. ein Battlestar Galactica. Vor allem muss man ja den Kosten-Nutzen-Faktor mit einbeziehen. Space-Opera ist nunmal teuer. Bin gespannt.

Nolan:

“Well, I fucking love the ‘Foundation’ novels by Isaac Asimov. They're certainly not [unknown], but that's a set of books I think everyone would benefit from reading. That's a set of books where the influence they have is just fucking massive. They have many imitators and many have been inspired by them, but go back and read those, and there are some ideas in those that'll set your fucking hair on fire,”

Fucking enthusiastisch ist der fucking Junge ja schonmal... Vielleicht hätte er noch anhängen sollen: "These books are so great, they're gonna kick your dick off!" (Frei nach BoJack Horseman.)

Story der Foundation-Serie:

Das galaktische Imperium steht vordergründig in seiner vollen Blüte und beherrscht die Milchstraße mit rund 50 Millionen besiedelten Welten und Billionen von Menschen. Die Geschichte beginnt mit dem ersten Erscheinen des 33-jährigen Hari Seldon im Jahr 12.020 G. Ä. Er besucht Trantor, den Hauptplaneten des Imperiums, um die ersten Ideen seiner neuen Wissenschaft vorzustellen. Gesteuert von R. Daneel Olivaw, der hier in zwei weiteren Figuren als Eto Demerzel und Chetter Hummin auftritt, wird Seldon motiviert und angeleitet, die Wissenschaft und Mathematik der Psychohistorik zur Reife zu entwickeln. Mit Hilfe der Psychohistorik erkennt Seldon, dass der Niedergang des Imperiums aufgrund vieler verschiedener, zusammenspielender Faktoren unausweichlich ist und die folgende Zeit des Chaos und der Barbarei etwa 30.000 Jahre umfassen würde. Seldon wird von dem Gedanken geplagt und motiviert, wie diese Entwicklung aufgehalten oder zumindest abgeschwächt werden könnte. Mittels der Psychohistorik beginnt er, vage an einem Plan zu arbeiten, mittels dessen die Zeit des Interregnums auf 600 Jahre begrenzt werden und gesichert ein stabileres, neues Imperium aufgebaut werden kann. Mit einer Kolonie von Wissenschaftlern, die die Geburtszelle des neuen Imperiums darstellen sollen, könnte diese Steuerung gelingen. Durch weitere, geschickte Manöver des R. Daneel Olivaw gelangt Seldon zunehmend in Positionen auf Trantor, von denen aus er seinen Plan ausbauen und schließlich in die Tat umsetzen kann. via Wikipedia

 via TheWrap

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05.11.2014

Trailer und Poster: Neill Blomkamps "Chappie"



Hat außer mir noch einen gewissen "Nummer 5 lebt"-Vibe in diesem Trailer wahrgenommen? Ehrlich gesagt weiß ich durch diese Vorschau noch nicht so genau was ich von Neill Blomkamps neuem Film halten soll. Vielleicht ist das auch besser so. Den meisten Teasern/Trailern kann/sollte man heutzutage ohnehin nicht mehr trauen.
District 9 war eine riesige Überraschung was das Konzept und die nahezu perfekten Effekte anging, doch schon Elysium hat mich viel mehr durch seine visuellen Vorzüge überzeugen können. Kurz gesagt hat Blomkamp es irgendwie geschafft Sachen auf die Leinwand zu bringen die ich schon immer in einem Film sehen wollte.
Bei Chappie bin ich natürlich gespannt wie sich das "Nummer 5"-Konzept, durch Blomkamps Maschinerie gefiltert, entwickeln wird. Allerdings muss ich zugeben, dass mir die beiden Vögel von Die Antwoord schon im Trailer auf den Keks gegangen sind...

Every child comes into the world full of promise, and none more so than Chappie: he is gifted, special, a prodigy. Like any child, Chappie will come under the influence of his surroundings - some good, some bad - and he will rely on his heart and soul to find his way in the world and become his own man. But there's one thing that makes Chappie different from anyone else: he is a robot. The first robot with the ability to think and feel for himself. His life, his story, will change the way the world looks at robots and humans forever.

Chappie läuft am 5. März 2015 in Deutschland an.

Poster via Collider

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23.10.2014

Teaser: Marvel's Avengers - Age of Ultron



Boah, ey... °.°

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26.09.2014

"Gotham" - Ein erster Eindruck

"Ich bin Batman." ist der Satz, der sich 1990 in mein gerade 4 jähriges Gehirn gerbannt hat. Seitdem bin ich Fan des Caped Cruesaders, der schon seit 65 Jahren in allen medialen Formen mehrere Reinkarnationen erlebt hat. 
"Ich bin Batman." ist ein Satz, den wir in der neuen Fernsehserie von Fox wahrscheinlich nie zu hören bekommen werden. Zwar beginnt die Show mit dem Mord an Bruce Waynes Eltern, doch im Gegensatz zu "Year One" oder "Batman Begins" folgt im Anschluss keine Einblendung wie "15 Jahre später" oder Ähnliches. Wir bleiben auch nicht (die ganze Zeit) beim Alleinerben der Wayne-Familie. 
Der Held von "Gotham" ist Detective James Gordon: Kriegsheld, Sohn eines Polizisten und jetzt einer von den guten Cops. Als solcher bleibt Gordon natürlich nichts anderes übrig, als sich um den jungen Bruce zu kümmern und im zu schwören, persönlich den Killer seiner Eltern seiner gerechten Strafe zu zuführen.
Recht schnell werden Detective Gordon und sein Kollege Harvey Bullock in einen Sumpf von Korruption gezogen und müssen sich auch mit Gegnern aus den eigenen Reihen herumschlagen.

Als ich den ersten Gotham-Trailer gesehen habe, war ich alles andere als überwältigt. Zum einen ist es ersteinmal abschreckend, wenn man das Gefühl hat, es würde einem "Muppet Babies" mit halbwüchsigen Bruce Wayne, Poison Ivy und Catwoman vergesetzt. Zum andereren ist es generell befremdlich Gotham City zu sehen ohne mit dem Goddamn Batman rechnen zu können. 
Der moralische Dreh- und Angelpunkt in dieser Version des Batman Universums ist eben James Gordon. Ich bin selbst überrascht, wie schnell ich mich nach dem Piloten mit dieser Prämisse und dem Setting anfreunden konnte. An sich mag ich das Prinzip von Cop-Shows eher selten und seitdem "Life" zu früh abgesetzt wurde bin ich noch immer etwas "beleidigt". Krimiserien, in denen die Schnittmenge von Arschlöchern und Polizisten zu hoch ist, kann ich auch nicht die ganze Zeit ertragen. Es mag wie Fantasy klingen, doch nicht alle Polizisten sind korrupte Kotzbrocken, die auch vor Folter nicht zurückschrecken. Einen idealistischen "Guten Kerl" als Helden zu sehen ist in der Tat mal ganz nett. 

Der Look von "Gotham" kann sich sehen lassen. Meist düster, verregnet und in den Straßen und Seitengassen wimmelt es von Gesindel. New York City als Drehort für die Serie zu wählen war eine gute Entscheidung, denn das Chicago in Christopher Nolan's Filmen sah mir immer etwas zu "clean" aus. Außerdem war der Big Apple ja auch eine der Hauptinspirationen für Gotham in den Comics.
Generell fühlt man sich ohnehin stark an die Comichefte und Cartoons erinnert, was man kleinen, bewusst gewählten Anachronismen in der Mode, den Autos und anderen Elementen in der Serie zu verdanken hat. 

Die oben genannten "Miniversionen" von Poison Ivy und Catwoman sind auch relativ organisch eingebaut. Allerdings hoffe ich, dass man in Zukunft davon absehen wird gerade diese Charaktere an den sprichwörtlichen Zaunpfahl zu binden und ihn jede Woche von den Augen der Zuschauer zu schwenken.
Der große Bad Guy in Spe der Serie ist wider Erwarten nicht der Joker, sondern Oswald Cobblepot aka. der Pinguin. Diese Entscheidung finde ich besonders interessant, da gerade dieser Charakter (außer in Batman's Rückkehr) relativ unterrepräsentiert ist und viel Potential mitbringt. Den Pinguin als kleinen, psychotischen Gauner mit Ambitionen zur Macht zu zeigen, funktioniert im Pilot ganz gut, was besonders an der schauspielerischen Leistung von Robin Lord Taylor liegt.
Generell sind die Schauspieler in "Gotham" nach ihrem Können ausgewählt und sind nicht nur hübsche Gesichter, die pubatierenden Teenagern gefallen sollen (Hallo, "The Flash"!). Ben McKenzie und Donal Logue als Jim Gordon und Harvey Bullock funktionieren wirklich gut als SEHR ungleiches Ermittlerteam, und David Mazouz mimt einen echt guten Bruce Wayne. Der Rest der Besetzung weiß ebenfalls zu ebenfalls glänzen, auch wenn sich die Gesamtleistung über die kommenden Folgen hinweg natürlich erst noch zeigen wird.

Also Batman-Fans, lasst euch nicht von Promos mit kleinen Kindern abschrecken. Seht "Gotham" als Cop-Show mit Potential und vielen Insidern für Comic-Geeks.




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